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Stechmücke - Das gemeine Mückenweibchen


Wir schreiben den 29. Juli des Jahres 2010, Zeit: 4.13 Uhr

Ich bin sauer! Ich bin wütend! Ich bin zornig! Ich kann es nicht in Worte fassen! Ich sehe rot!

Seit Stunden liege ich im Bett und versuche, einzuschlafen - kaum dämmere ich ein, geht es wieder: Bssssssssssssssssss.............um meine Ohren. Zack! Bin ich wieder hellwach. Aufstehen, Licht an - intensive Suche - nichts. Ich finde dieses Mistviech einfach nicht. Die Stechmücke - mal wieder eine schlaflose Nacht! Grund genug für mich, meiner Wut und meiner Ohnmacht einfach mal Ausdruck zu verleihen!

Zur Zeit bin ich etwas aufgebracht und es geht noch chaotisch zu. Eines habe ich jedoch bereits aufgeschnappt: Es sind die Weiber! Meine Vorurteile, als Mann, gegenüber dem weiblichen Geschlecht, scheinen sich am Beispiel dieser fiesen Stechmücke zu bestätigen.

Oha - ich werde immer wütender - nicht nur, dass mir nun eine geistesgestörte Fliege auf den Zeiger geht - ich lese gerade, dass dieses typische Sirren (Flügelschlag) dieser abartigen Spezies (Stechmücke), selbige sogar noch in Wallung bringt - also mächtig heiß auf Paarung macht. Mir vergeht jede Lust beim Anmarsch dieser Sirrerei.

Angeblich soll man nur mal genau hinhören: Siiiiiiiiiiirren soll nicht gleich siiiirren sein. Das Männchen, gegen das ich im Grunde überhaupt nichts habe, sirrt wohl mit etwa 600 Hz in der Gegend rum - wohingegen das fiese Weibchen etwas langsamer mit ihren Flügeln schlägt, dabei sollen etwa 400 Hz herumkommen.

Ich frage mich, ob genaues hinhören da hilft - versuchen sie es mal (Stellen sie sich dafür einfach mitten in einen Mückenschwarm - wichtig: Es muss ein gemischter Schwarm sein mit ausreichend Männchen und Weibchen!).

Um ihren Paarungswillen zu bekunden, habe ich soeben erfahren, finden sich Mücken-Männchen und Mücken-Weibchen zu einem harmonischen Duett zusammen.

Sobald ein Mücken-Männchen merkt, dass sich ein Mücken-Weibchen mit leisen Flügeln nähert, dreht das Männchen durch und sirrt auf der Stelle eine Oktave höher - dreht die Flügel also mächtig auf.

Das Weibchen lässt sich nun ca. 6 Sekunden Zeit, um sich auf die Flügelgeschwindigkeit des Männchens einzustellen und dreht dann auch auf. Nun fliegen beide gleich schnell - mit einer Frequenz von ca. 1.200 Hz und das Liebesspiel im Fluge kann beginnen. Nach ungefähr 15 Sekunden ist alles vorbei - danach sirren Männchen und Weibchen wieder ihre eigenen Wege. Das blöde ist nur: Das Weibchen ist nun befruchtet. Jetzt wird es ärgerlich!

Dieses blöde Mücken-Weibchen, welches mich diese Nacht genervt hat, hat sich anscheinend, bevor es anfing, mich zu nerven, gepaart. Um Eier ausbilden zu können, benötigt das Mücken-Weibchen nach der Paarung Protein. Dieses Protein ist in meinem (auch in Ihrem!...) Blut - so ein Mist aber auch! Die meisten Mücken-Weibchen benötigen also nach der Paarung vor allem eines: Blut!

Typisch Weibchen, einfach nie zufrieden und ruhig - ich kann mir gut vorstellen, dass das Männchen längst völlig entspannt im siebenten Himmel träumt, genau, wie ich es diese Nacht eigentlich auch vor hatte.

Während einheimische Mückenarten eher ausschließlich nervender Natur sind, können einige Mückenarten unangenehme Krankheiten übertragen. Im Zusammenhang mit Stechmücken, die schlimme Krankheiten übertragen können, spricht man auch von der ganz miesen Stechmücke. Durch den internationalen Warenhandel und auch durch den Tourismus ist beispielsweise die asiatische Buschmücke nach Europa gelangt. Diese asiatische Buschmücke kann das gefährliche West-Nil-Virus übertragen. In der Schweiz und im angrenzenden Deutschland hat diese - absolut miese - Stechmückenart bereits eine Fläche von etwa 1.400 Quadratkilometer besiedelt. (Stand siehe oben! Das Jahr 2010! Was ist jetzt?).

Fazit: Unser wahrer Feind befindet sich nicht in Afghanistan! Unser wahrer Feind befindet sich mitten unter uns! Zumindest im Sommer.

Schauen Sie sich folgendes Video ganz genau an:

Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie grausam diese Terroristinnen sind! Sie lesen völlig richtig! Diese weiblichen Stechmücken sind nichts anderes als Selbstmord-Terroristinnen! Oder, denken Sie, dieses Mückenweibchen dieser Nacht lebt noch? Ich hoffe, auch Sie haben den Ernst (wenn Klaus Ihnen lieber ist, nehmen Sie eben Klaus!) der Lage - und zwar in dem Umfang, wie diese Lage sich wirklich darstellt - ohne wenn und aber, erfasst!

PS: Wussten Sie eigentlich, dass unser Universum vor etwas weniger als 14 Milliarden Jahren angeblich kleiner als ein Fussball gewesen sein soll? Irgendwas soll da drinne gewesen sein und einfach losgeknallt haben. Seitdem soll es sich ständig ausdehnen und ist angeblich vor ca. 4,5 Milliarden Jahren auf die Idee gekommen, unsere Erde mal einzupuzzlen. Auf unserer Erde soll dann vor ca. 3,5 Milliarden Jahren Leben ("Stromatolithen" Erläuterung Stromatolithen siehe unten) entstanden sein. Angeblich setzte Evolution ein. Diese bescheuerte Evolution hatte nichts besseres zu tun, als mir eine gemeine Stechmücke in mein Schlafzimmer zu schicken! Ganz schön heftig krass, dass alles.....

Sind Sie auch schonmal von einer miesen Stechmücke terrorisiert worden? Schreiben Sie Ihre Erfahrungen mit Stechmücken. Lassen Sie Ihrer Wut freien Lauf!

Stromatolithen

Die ältesten Fossilien, die bereits im Präkambrium (Erdfrühzeit) vorkamen, werden Stromatolithen genannt.

Biogene Sedimentgesteine, die Sedimentpartikel eingefangen und gebunden haben und in Folge dessen durch Wachstum und Stoffwechsel von Mikroorganismen in Gewässern entstanden sind, werden wissenschaftlich unter dem Begriff Stromatolithen geführt.

Stoffwechsel von Mikroorganismen? Das klingt nach Leben. In der Tat: Stromatolithen gelten als erste Lebewesen unserer Erde und sind vor ca. 3,5 Milliarden Jahren entstanden.

In Westaustralien wurden vergesellschaftete Cyanobakterien (Blaualgen) aus dieser Zeit, als Stromatolithen, gefunden. Genauer ausgedrückt sind das gut erhaltene fossile Bakterien.

Es handelt sich hierbei um Einzeller.

Gegen Ende des Präkambriums entstanden die ersten mehrzelligen Organismen, die sich teilweise den Vorfahren, welche „Schwämme“ und „Nesseltiere“ genannt werden, zuordnen lassen.

Eine genaue Zuordnung in Gruppen von Lebewesen ist anhand der uns heute bekannten Baupläne häufig nicht möglich.

Mehr Informationen zu Stromatolithen? Wikipedia

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