Autofinanzierung via auxmoney

Newsticker zu Strom. Stromnews aus Politik und Wirtschaft

Stromtarife

bmwi.de - Aktuelles: Energie

Novellierung des Energieverbrauchskennzeichnungsrechts tritt morgen in Kraft

Das im März 2012 von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz zur Neuordnung des Energieverbrauchskennzeichnungsrechts ist heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und tritt damit morgen in Kraft.

Rösler lädt zum Energiegipfel der Energieminister der Ostsee-Anrainerstaaten ins Bundeswirtschaftsministerium

Unter deutscher Präsidentschaft ging heute der zweitägige Gipfel der Energieminister der elf Ostsee-Anrainerstaaten im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu Ende. Im Rahmen der Baltic Sea Region Energy Cooperation (BASREC) kooperieren die Partnerländer mit dem Ziel, die Versorgungssicherheit in der Region zu erhöhen und neue Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien stärker zu verbreiten. Die Minister berieten insbesondere über konkrete Projekte und Potenziale in den Bereichen Windenergie, Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) sowie über eine langfristige klimafreundliche Energiestrategie für den gesamten Ostseeraum.

Rösler: Markttransparenzstelle stärkt Wettbewerb auf den Kraftstoff- und Energiemärkten

Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgelegten Entwurf für ein Gesetz zur Einrichtung einer Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt beschlossen. Die Markttransparenzstelle übernimmt in zwei wichtigen Bereichen eine laufende Marktbeobachtung. Sie erhält zum einen wegen der unbefriedigenden Wettbewerbssituation auf den Kraftstoffmärkten die Aufgabe, die Ein- und Verkaufspreise für Benzin und Diesel zu erheben und auszuwerten. Zum anderen soll die Markttransparenzstelle in enger Zusammenarbeit mit der Bundesnetzagentur eine transparente und wettbewerbskonforme Preisbildung bei der Vermarktung und beim Handel mit Strom und Gas auf der Großhandelsstufe sicherstellen.

Deutschland, Österreich und Schweiz starten Initiative zum Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken

Deutschland, Österreich und die Schweiz wollen sich in einer gemeinsamen Initiative für den Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken einsetzen. Dazu haben der deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, der österreichische Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, Dr. Reinhold Mitterlehner, sowie die schweizerische Bundesrätin für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Doris Leuthard, eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. 

Wissenschaftliches Gutachten weist auf Schwierigkeiten für die mögliche Einführung einer Energieeinsparquote in Deutschland hin

Die drei Institute Fraunhofer ISI, Öko-Institut und Ecofys haben ein wissenschaftliches Gutachten vorgelegt, in dem eine Kosten-Nutzen-Analyse der möglichen Einführung eines Energieeinsparquotensystems und eines Energieeffizienz-Fonds in Deutschland durchgeführt wird. Zusätzlich wird in dem Gutachten untersucht, wie demgegenüber die Erweiterung und Verbesserung des bereits bestehenden Instrumentariums der Energieeffizienzpolitik zu bewerten ist. 

Fahrplan für die Energiewende

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Newsletter "Energiewende!"

Mit dem Newsletter "Energiewende!" hält das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf dem Laufenden über die wichtigsten Schritte beim Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Wie bringen wir ökonomische Vernunft mit ökologischen Maximalanforderungen in Einklang? Wie stellen wir sicher, dass Strom bezahlbar bleibt - für private Haushalte aber auch für unsere produzierenden Betriebe? "Energiewende!" bringt die wichtigsten energiepolitischen Themen auf den Punkt. Denn die Energiewende betrifft uns alle - Bürger, Unternehmen und Politik.

Stärkung von Transparenz und Wettbewerb am Benzinmarkt

Herr Minister Rösler, Sie haben sich für eine Markttransparenzstelle für Benzinpreise ausgesprochen. Warum?

Zweites Kraftwerksforum: BMWi berät mit Ländern und Verbänden über das Strommarktdesign

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat heute auf dem zweiten Kraftwerksforum mit Ländern und Verbänden über ein zukunftsfähiges Design der Stromgroßhandelsmärkte beraten. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie der Stromgroßhandelsmarkt organisiert werden muss, damit auch in Zukunft die Sicherheit der Stromversorgung garantiert bleibt. Grundlage der Beratungen im Kraftwerksforum war ein umfassendes Gutachten zum Strommarktdesign, das das Energiewirtschaftliche Institut der Universität zu Köln (EWI) im Auftrag des BMWi erstellt hat. 

EU-Energieminister diskutieren den EU-Fahrplan Energie 2050 und die EU-Energieeffizienz-Richtlinie

Die Energieminister der 27 EU-Mitgliedstaaten trafen sich am 19./20. April in Horsens, Dänemark, zu einem informellen Treffen. Gegenstand der Beratungen waren der EU Energiefahrplan 2050 und der Kommissionsvorschlag für eine EU-Energieeffizienz-Richtlinie.

Stromtarife, Stromtarifrechner

Nachrichten über Versicherungen und Finanzen | CHECK24 News

Bundesregierung plant neue Umlage: Offshore-Ausbau verteuert Strom

Eine neue Umlage könnte bald den Strom teurer machen: Die Bundesregierung denkt über eine neue Umlage nach, um den Netzanschluss der Windparks zu beschleunigen. Das ebenfalls für die Energiewende zuständige Bundesumweltministerium habe der Vorlage bislang aber nicht zugestimmt. Auch...

EEG-Umlage: Bundesnetzagentur kritisiert Befreiungen für Industrie

Die Bundesnetzagentur kritisiert die zunehmenden Befreiungen für die Industrie von der EEG-Umlage. Dies lasse die Strompreise für die übrigen Kunden steigen. Nach Schätzungen der Regulierungsbehörde verursachen die privilegierten Unternehmen 2012 rund 18 Prozent des Stromverbrauchs,...

Studie prognostiziert Strompreiserhöhung um 70 Prozent bis 2025

Eine Studie des Karlsruher KIT-Instituts präsentiert alarmierende Zahlen: Errechnet wir eine Strompreiserhöhung um 70 Prozent bis zum Jahr 2025. Für Privathaushalte werde es wahrscheinlich noch teurer, weil sie keine hohen Rabatte aushandeln könnten, so Studien-Koordinator Karl-Friedrich...

E.ON will Gaskraftwerke in Süddeutschland stilllegen

E.ON will trotz drohender Stromknappheit mehrere Gaskraftwerke in Süddeutschland stilllegen. Es geht um drei Anlagen mit zusammen rund 1.400 Megawatt Leistung. Die älteren, relativ ineffizienten Gaskraftwerke rechnen sich demnach für das Unternehmen nicht mehr. Der Brennstoff ist teurer...

Strompreise: Verbraucherschützer fordern Kostenbremse

Teure Strompreise lassen Verbraucherschützer Alarm schlagen. Sie befürchten eine weitere Erhöhung und fordern eine Kostenbremse. Pro Jahr entstünden Bund und Ländern dadurch zwar Kosten in Höhe von bis zu sechs Milliarden Euro. Doch auf diese Weise würden die Lasten gerechter...

Ökostrom im Plus: 30 Prozent mehr Solarstrom als 2011

Ökostrom erzielt weiter zweistellige Zuwachsraten. Von Januar bis April lieferte die Sonne im Vergleich zum Vorjahreszeitrum um 30 Prozent mehr Strom. Als Hauptgrund für das Plus gilt der rasante Zubau von Neuanlagen. So gab es im vergangenen Dezember einen regelrechten Solar-Boom, weil viele...

Warnstreiks wegen Atomausstieg: AKW-Wachleute fordern Sozialtarifvertrag

Warnstreiks in deutschen AKWs: Das Wachpersonal von drei Anlagen fordert wegen des Atomausstiegs einen Sozialtarifvertrag. Nach Angaben des SWR beteiligten sich rund 100 Mitarbeiter an den Warnstreiks. Der AKW-Betreiber EnBW teilte dem Sender mit, die Ausstände hätten keinen Einfluss auf...

Bundesnetzagentur: Netzausbau ohne Alternative

Die Bundesnetzagentur hat einen Bericht zur Situation im Stromnetz im vergangenen Winter vorgelegt. Der Netzausbau ist demnach ohne Alternative. Verbraucher spürten zwar keine Veränderung der Versorgungslage, da ein Blackout vermieden werden konnte. Die Netzbetreiber mussten allerdings...

Strompreise: Kosten seit 2007 um 25 Prozent gestiegen

Die Strompreise haben in den vergangenen fünf Jahren einen steilen Anstieg hingelegt. Die Stromkosten kletterten seit 2007 um 25 Prozent nach oben. Am stärksten verteuerten sich die Grundversorgungstarife mit einem Plus von 28 Prozent, was einem Preisanstieg von 286 Euro entspricht. Bei den...

Atomausstieg auf Zeit: Letztes AKW in Japan ist vom Netz

Atomausstieg durch die Hintertür: In Japan ist am Wochenende das letzte Atomkraftwerk heruntergefahren worden - für Wartungsarbeiten. In den kommenden Monaten muss das Land komplett auf Kernenergie verzichten - bis zum Atomunfall im März 2011 deckte Japan noch rund ein Drittel seines...

Bundesnetzagentur: Keine Entwarnung beim Stromnetzausbau

Die Bundesnetzagentur gibt keine Entwarnung: Der Stromnetzausbau geht nur langsam voran, weitere Verzögerungen darf es angesichts der Energiewende nicht geben. So sind von den 1.834 Leitungskilometern, die im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) vorgesehen sind, lediglich 214 Kilometer realisiert...

Kartellamt: Viele Stadtwerke kassieren andere Gasanbieter ab

Das Kartellamt erhebt schwere Vorwürfe gegen zahlreiche Stadtwerke. Sie verlangten demnach zu hohe Konzessionsabgaben von anderen Gasanbietern. Mehr als 20 Prozent der Stadtwerke sollen von den Alternativ-Anbietern den höheren Satz für sogenannte Tarifkunden kassiert haben. Neue...

Erneuerbare Energien treiben Strompreise nach oben

Die erneuerbaren Energien lassen die Strompreise steigen. Laut einer Studie klettern die Kosten der Energiewende bis 2020 um 60 Prozent nach oben. Die Hauptlast der Energiewende werden der Studie zufolge Privathaushalte tragen müssen. Für sie wird der Strompreis von durchschnittlich 25,9...

AKW-Stresstests: Oettinger verschiebt Abschlussbericht

Der Abschlussbericht zu den AKW-Stresstests verzögert sich. EU-Kommissar Oettinger verlangt weitere Überprüfungen der Atomkraftwerke. Die Bürger der Union hätten das Recht, zu wissen und zu verstehen, wie sicher die Atomkraftwerke sind, in deren Nähe sie leben, teilte...

Plattform Erneuerbare Energien soll Energiewende vorantreiben

Ein neues Gremium soll die Energiewende voranbringen: Die Plattform Erneuerbare Energien versammelt die Akteure an einem Tisch. In einem ersten Schritt soll sich das Gremium auf den Stromsektor konzentrieren. Dazu wurden drei Arbeitsgruppen gegründet, die sich mit der Weiterentwicklung des...

Endlagersuche: Atommüll-Spitzentreffen bringt Annäherung

Die Endlagersuche kommt nur langsam voran. Ein Spitzentreffen zur Suche nach einem Standort für die Lagerung von Atommüll brachte aber eine Annäherung. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hält laut Süddeutscher Zeitung nur noch ein letztes Treffen für notwendig, um eine...

Kraftwerke: Stromversorger planen Bau von 84 neuen Großanlagen

Die Energieversorger wollen in neue Kraftwerke investieren. Nach Angaben des Branchenverbands BDEW sind 84 Großanlagen geplant oder im Bau. Unter den geplanten Großprojekten sind 23 Offshore-Windenergieanlagen und 10 Pumpspeicherkraftwerke. Bei 29 Anlagen handelt es sich den Angaben zufolge um...

RWE: Klage gegen Atomausstieg läuft

Der Energiekonzern RWE hat Klage gegen den Atomausstieg erhoben. Die Verfassungsklage wurde bereits im Februar eingereicht. Am Ausstiegsbeschluss selbst will RWE aber nicht rütteln: Dies sei eine Entscheidung der Bundesregierung, die RWE akzeptiere, so Großmann vor den Aktionären des...

Hohe Gaspreise: CDU-Politiker Fuchs setzt auf Fracking

Wegen zu hoher Gaspreise fordert der CDU-Politiker Michael Fuchs ein Ende der Ölpreisbindung. Mit Fracking will er zudem in Deutschland mehr Gas fördern. Vor allem die Ölpreisbindung ließ die Gaspreise zuletzt deutlich anziehen, da die Ölnotierungen weltweit massiv gestiegen waren....

Oettinger: EU-Energieeffizienzziele sparen 20 Milliarden pro Jahr

Laut einer Rechnung von EU-Energiekommissar Günther Oettinger würden die europäischen Energieeffizienzziele unterm Strich jährlich 20 Milliarden Euro sparen. Auf rund 24 Milliarden Euro pro Jahr schätzt Oettinger die anfallenden Kosten, um genug alte Gebäude zu sanieren, moderne Heizungen...

Bund erwägt indirekte Beteiligung am Ausbau der Stromnetze

Um den Ausbau im Stromnetz voranzutreiben, denkt der Bund laut einem Zeitungsbericht über eine indirekte Beteiligung an einer neuen Netzgesellschaft nach. Das Wirtschaftsministerium erklärte dem Bericht zufolge, eine direkte Beteiligung am Netzbetreiber Tennet stehe aber nicht zur Diskussion....

Energiewende: 87 Prozent der Deutschen glauben an Erfolg

Die Energiewende wird ein Erfolg - davon ist die Mehrheit der Deutschen überzeugt. 87 Prozent glauben laut einer Umfrage an ein Gelingen der Maßnahmen. 39 Prozent glauben, dass bereits 2020 mehr als die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Rund ein Drittel geht davon...

Schlechtes Image: Stromanbieter bleiben unbeliebt

Das Image der Stromanbieter bleibt schlecht: Strom- und Gasversorger sind bei den Deutschen unbeliebt. Die Solarwirtschaft landet dagegen in der Spitzengruppe. Noch beliebter als die Sonnenstrom-Branche ist nur das Handwerk, das auf einer Beliebtheitsskala von -5 bis +5 einen Wert von 3,2 erreichte....

Atomkraft: Vier EU-Staaten fordern Subventionen

Vier EU-Länder fordern Subventionen für die Atomkraft. Sie sei ähnlich emissionsarm wie die Erneuerbaren - und soll ihnen gleichgestellt werden. Nach Auffassung der Staaten sollen künftig sowohl der Bau von Meilern als auch der Verkauf von Atomstrom subventioniert werden. Alle vier Länder...

Atomkraft: Entsorgung der Meiler kostet bis zu 44 Milliarden Euro

Der Ausstieg aus der Atomkraft wird teuer: Eine Studie von Greenpeace und des FÖS ergab, dass die Entsorgung der Meiler bis zu 44 Milliarden Euro kostet. Laut der Studie sind mindestens 34 Milliarden Euro notwendig, um die Kosten für Rückbau und Endlagerung zu stemmen. Die vier...

Power-to-Gas: Anlage für neue Stromspeichertechnologie genehmigt

Das ZSW hat die Genehmigung für den Bau einer neuen Power-to-Gas-Anlage erhalten. Das Testprojekt soll bereits in diesem Sommer in Betrieb gehen. Bei dem sogenannten Power-to-Gas-Verfahren wird überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien (etwa Solar- oder Windkraft) durch Elektrolyse...

Studie: Jeder dritte Kunde will 2012 Stromanbieter wechseln

Eine Studie der Unternehmensberatung Accenture zeigt: Jeder dritte Kunde will 2012 seinen Stromanbieter wechseln. Hauptmotiv ist der Preis. Im Durchschnitt der ausgewerteten Länder lag die Bereitschaft zu einem Stromanbieterwechsel nur bei rund 25 Prozent. Besonders wechselbereit zeigten sich...

E.ON: Strompreiserhöhung ab Juni um bis zu sechs Prozent

Kunden von E.ON müssen sich auf eine Strompreiserhöhung ab Juni einstellen. Bei fast allen regionalen Vertriebsgesellschaften steigen die Strompreise. Im Grundversorgungstarif von E.ON edis muss eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 5.000 Kilowattstunden künftig jährlich etwa 80 Euro...

Stromanbieter-Test 2012: Ökoanbieter besonders verbraucherfreundlich

Im Stromanbieter-Test hat CHECK24 die Verbraucherfreundlichkeit von 50 überregionalen Anbietern untersucht. Ökoanbieter haben die Nase vorn. Gesamttestsieger wurde der Öko-Anbieter Lichtblick, der vor allem mit kundenfreundlichen Vertragsbedingungen punkten konnte. Mit knappem Abstand von nur...

Streit um Gaspreise: Ex-Aufsichtsrat verklagt Gasag

Im Streit um zu hohe Gaspreise hat ein ehemaliger Aufsichtsrat die Gasag verklagt. Der Gasanbieter soll jahrelang zu viel für Gas bezahlt haben. Der Kläger beziffert den durch die Kartellabsprachen entstandenen Schaden auf bis zu 110 Millionen Euro. Die Klage richtet sich gegen einen Vergleich...

Bundesnetzagentur: Pressemitteilungen

Jeder Deutsche versendet täglich zwei SMS

Bundesnetzagentur veröffentlicht Bericht zur Situation im Stromnetz im Winter 2011/2012

Homann: "Technische Maßnahmen können den Netzausbau nicht ersetzen" Hohes Niveau der Versorgungssicherheit war nur durch erhebliche Eingriffe der Übertragungsnetzbetreiber zu gewährleisten

Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich bereits in neun Bundesländern erfüllt

Homann: "Breitbandausbau schreitet zügig voran"

Bundesnetzagentur stellt Jahresbericht 2011 vor

Homann: "Beschleunigter Ausbau von Infrastrukturen verlangt attraktive Investitionsbedingungen"

Bisherige GSM-Frequenzen sollen zukünftig auch für Breitbandanwendungen genutzt werden

Homann: "Enorme Dynamik mobiler breitbandiger Internetdienste zeigt wachsenden Bedarf nach geeigneten Frequenzen"

Bundesnetzagentur konsultiert den ersten nationalen Netzentwicklungsplan Gas

Homann: "Netzentwicklungsplan Gas wesentlicher Baustein bei der Umsetzung der Energiewende und der Gewährleistung der Versorgungssicherheit"

Bundesnetzagentur fordert Änderungen bei Infopost

Dr. Iris Henseler-Unger neue Vorsitzende der IRG-Rail

Entgeltmodell VDSL-Bitstromanschlüsse

Bundesnetzagentur untersagt vorläufig Entgeltmodell für VDSL-Bitstromanschlüsse

Amtseinführung von Jochen Homann



->Stromrechner

Eine Nachricht zu Strom und Netzentgelte ist verewigungswürdig. Quelle dieser Stromnachricht: http://www.check24.de/news/strom/netzentgelte-regierung-verbraucher-milliardengeschenk-industrie-44219/:

Netzentgelte: Regierung lässt Verbraucher Milliardengeschenk für Industrie zahlen (München, 21.11.2011, 17:10 Uhr)

Die schwarz-gelbe Bundesregierung befreit Industriebetriebe mit hohem Stromverbrauch von den Netzentgelten - und lässt Kleinverbraucher die Rechnung begleichen. Dies ergaben gemeinsame Recherchen der Frankfurter Rundschau (FR) und der Berliner Zeitung. Demnach werden die Industrie und Strom-Sonderkunden wie die Deutsche Bahn um rund 1,1 Milliarden Euro entlastet. Für Millionen Verbraucher erhöhen sich hingegen 2012 die Netzgebühren inklusive Mehrwertsteuer um 0,75 Cent pro Kilowattstunde - das entspricht einer Strompreiserhöhung von mehr als drei Prozent.

In der vergangenen Woche hatten die Übertragungsnetzbetreiber bereits entsprechende Berechnungen im Internet veröffentlicht. Grund für die steigenden Strompreise ist das „Gesetz zur Neureglung energiewirtschaftlicher Vorschriften“. Dieses hatte die Regierungskoalition bereits im vergangenen Juli kurz vor der Verabschiedung in das Energiepaket gepackt, welches im Rahmen des Atomausstiegs beschlossen wurde. Selbst in Fachkreisen blieb dies zunächst unbemerkt.

Laut der neuen Stromnetzentgeltverordnung werden Unternehmen, die mehr als 100.000 Kilowattstunden verbrauchen, nur noch mit 0,05 Cent an den Netzgebühren beteiligt. Diese Grenze wird laut FR bereits von relativ kleinen Bürobetrieben mit einigen Dutzend Mitarbeitern überschritten. Industriebetriebe mit mehr als zehn Gigawattstunden zahlen sogar nur noch 0,025 Cent. Zusätzlich wird jedes Unternehmen, das länger als 7.500 Stunden am Stromnetz hängt, sogar komplett von der Abgabe befreit.

Massive Kritik hagelt es von den Verbraucherschützern. Holger Krawinkel, Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverband, sprach in der FR von einer "einmaligen Schweinerei". "Die Industrie massiv zu entlasten und allein die Kleinverbraucher die Zeche zahlen zu lassen, ist eine Dreistigkeit, die bisher ohne Beispiel ist", so Krawinkel weiter. Der Ärger der Verbraucherschützer ist nachvollziehbar, sollten die Netzentgelte doch ursprünglich von Unternehmen gezahlt werden, die die Stromleitungen extrem in Anspruch nehmen. Dadurch sollte die Industrie als großer Stromabnehmer an Wartung und Ausbau des Stromnetzes beteiligt werden.

Persönliche Anmerkung: Ich habe mir diese Meldung nun selber mehrfach durchgelesen. Der Bemerkung von Holger Krawinkel, "Schweinerei" und "Dreistigkeit, die nicht zu überbieten ist", kann nur beigepflichtet werden. Die Lobbyisten aus Industrie und Handel haben ganze Arbeitet geleistet, so scheint es....

Wasser ist kostbar