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Stromspartipps: Wie lässt sich der Stromverbrauch senken?

Nützliche Hinweise und Anregungen zur Senkung des Stromverbrauchs
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Effektiv mit Strom umgehen und gleichzeitig Geld sparen. Bei der Strompreisentwicklung sollte sich jeder darüber Gedanken machen. Alte Stromfresser sollten nach und nach in Geräte getauscht werden, die hohe Wirkungsgrade und Effizienzen aufweisen. Der Wirkungsgrad bzw. die Energieeffizienz beschreibt das Verhältnis von zugeführter Leistung zur Nutzleistung. Die Differenz dieser beiden Werte nennt sich Verlustleistung. Alte Stromgeräte im Haushalt haben häufig eine hohe Verlustleistung. Durch diese hohe Verlustleistung steigt Ihre Stromrechnung und zusätzlich wird die Umwelt stärker als notwenig belastet. Mehr zu den Themen Wirkungsgrad, Energieeffizienz, Verlustleistung, Blindleistung, etc. anhand eines Berichts über Computernetzteile. Persönliche Gewohnheiten gehören auf den Prüfstand. Muss in einem Zimmer wirklich Licht vorhanden sein, wenn sich niemand darin aufhält? Das ist Stromverschwendung pur.

Anregungen, die helfen können, den Stromverbrauch zu senken: Waschmaschinen und Wäschetrockner sollten optimal eingesetzt werden. Es ist ganz sicher nicht notwendig, eine halbvolle Waschmaschine in Gang zu setzen. Ist der Wäschetrockner immer notwendig oder lässt sich im Sommer die Wäsche auch ohne Wäschetrockner trocknen? Geschirrspüler gehören auch zu den Stromverbrauchern. Nur wenn ein Geschirrspüler wirklich ausgelastet ist, sollte er benutzt werden. Eine Tasse lässt sich sicher eben mal von Hand abspülen. Achten Sie darauf, dass Kühl- und Gefrierschränke regelmässig abgetaut werden. Das senkt den Stromverbrauch ganz enorm. Bei eisfreien Geräten wird der gewünschte Kältegrad wesentlich schneller erreicht, als bei Geräten mit einer dicken Eiskruste. Stromsparen ist einfach und Sie schützen sogar noch die Umwelt, neben Ihrem Geldbeutel.

Kommen wir zum Thema Fernsehgeräte, DVD Recorder und Receiver. Diese Stromverbraucher werden nicht ständig benutzt. Ganz im Gegenteil. Die Zeiten, in denen diese Stromverbraucher nicht genutzt werden, sind höher als die Zeiten, in denen sie genutzt werden. Häufig werden diese Geräte im Stand-by-Modus belassen. Das frisst Ihren Strom - völlig unnütz! Die Peripheriegeräte Ihres Computers, wie Drucker, Scanner, TFT/Monitor, etc. ziehen übrigens auch ständig Ihren Strom. Schieben Sie diesen Stromfressern einen Riegel vor, indem Sie spezielle Steckdosenleisten einsetzen, die per Knopfdruck die gesamte Stromentnahme auf null setzen.
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Strom

Wie funktioniert Strom eigentlich?

Von Elektronen, Atomen, Protonen, Neutronen, Ionen und einer Taschenlampe

Anhand einer Taschenlampe lässt sich anschaulich erklären, was Strom ist und warum Strom fließt. Sobald wir eine Taschenlampe einschalten, setzen sich haufenweise kleine Teilchen in Bewegung. Diese Teilchen bringen die Glühbirne der Taschenlampe zum Leuchten.

Elektronen werden diese winzigen Teilchen bezeichnet. Diese Elektronen bewegen sich immer in eine bestimmte Richtung innerhalb der Taschenlampe. Die Taschenlampe stellt einen Kreislauf dar. Die Batterie in der Taschenlampe ist an einem Punkt mit der Glühbirne über ein Kabel verbunden. Von diesem Punkt widerrum führt eine Verbindung zurück zur Batterie.

Nun wandern die Elektronen von der Batterie zur Glühbirne und von der Glühbirne zurück zur Batterie. Nun fließt Strom – ständig in Bewegung.

Stellt sich die Frage, warum diese Elektronen ständig und unermüdlich wandern. Nun kommt der Aufbau eines Atoms ins Spiel. Neutronen und positiv geladene Protonen bilden den Kern des Atoms. Negativ geladene Neutronen sind die Hülle des Atoms und schwirren um den Kern herum.

Sobald Elektronen von einem Atom getrennt werden, bleibt ein positiv geladenes Atom über. Dieses positiv geladene Atom nennt man Ion. Elektron und Ion sind mit dieser Trennung überhaupt nicht einverstanden und versuchen, in den ursprünglichen Zustand zurückzukehren.

Am Pluspol der Batterie wird ein Mangel an Elektronen erzeugt. Demgegenüber wird am Minuspol der Batterie ein Überschuss an Elektronen erzeugt. Deshalb stößt der Minuspol die Elektronen ab und drängt sie zum Pluspol. Der Stromfluss ist damit in Gang gesetzt. Elektrischer Strom basiert somit auf dem Prinzip, dass die Eigenschaft von Elektronen ist, immer nach einem neutralen Zustand zu streben. Je Mehr Teilchen sich gleichzeitig durch das Kabel bewegen, desto höher ist die Stromstärke. Die Stromstärke wird in Ampere gemessen.

Zwischen Pluspol und Minuspol benötigt Strom unbedingt Spannung (Spannung wird in Volt angegeben). Ohne Spannung würde der Stromfluss absterben. Am Pluspol werden immer wieder Elektronen entfernt, damit die Spannung aufrechterhalten bleibt. Die unterschiedlichen Ladungen am Pluspol und am Minuspol lassen den notwendigen Druck – die Spannung – entstehen. Diese Spannung zwischen Pluspol und Minuspol bringt die Elektronen in Bewegung.

Warum leuchtet die Glühbirne der Taschenlampe jetzt eigentlich? Der sehr dünne und feine Draht der Glühbirne stellt für die Elektronen ein Hindernis dar. Diese Elektronen streuben sich zunächst vor dem Draht und stauen sich. Nutzt aber nichts. Sie müssen trotzdem durch. So eingezwängt, wie sie im Draht sind, reiben sie sich aneinander. Dadurch entsteht Hitze. Das bringt den Draht in der Glühbirne zum Glühen und es entsteht Licht.

Eine Stehlampe, die aus der Steckdose mit Strom versorgt wird, funktioniert sehr ähnlich. Nur der Strom ist anders. Batteriebetriebene Geräte erzeugen Gleichstrom. Bei Gleichstrom wandern die Teilchen immer in die gleiche Richtung. Beim Wechselstrom wandern die Elektronen immer hin und her – ein Stückchen in die eine Richtung und wieder ein Stückchen in die andere Richtung. In Bruchteilen von Sekunden tauschen Pluspol und Minuspol beim Wechselstrom ihre Funktion. Die Übertragung von Wechselstrom ist wesentlich effizienter als die Übertragung von Gleichstrom. Darüberhinaus lässt sich Wechselstrom wesentlich leichter umformen. Das ist besonders wichtig, weil private Haushalte mit Niedrigspannung versorgt werden müssen, die Stromnetze aber Hochspannung führen.

Wechselstrom wird international alternating current bezeichnet. Daher stammt die Abkürzung AC. Direct current ist die internationale Bezeichnung für Gleichstrom – die Abkürzung ist DC. Auf Netzteilen und Stromversorgungen ist zu lesen: AC/DC

Praktisch jedes elektrische Gerät im Haushalt mit elektronischer Schaltung muss mit Gleichstrom betrieben werden. Aus der Steckdose kommt aber, wie bereits erwähnt, Wechselstrom. Die Wandlung von Wechselstrom zu Gleichstrom wird im Netzteil oder in der Stromversorung des elektrischen Gerätes vorgenommen. Dafür steht die Abkürzung AC/DC. Die Wandlung von Wechselstrom in Gleichstrom erledigt der sogenannte Gleichrichter.

Hinweis für Verbraucher:

Bei elektrischen Geräten, wie Bohrmaschinen, Netzteilen, Glühbirnen und weiteren wird der Begriff Watt verwendet (Abkürzung: W). Watt ist eine Leistungsangabe. Bei elektrischen Geräten in Hinsicht auf Strom errechnet sich Watt nach der Formel: Volt X Stromstärke = Leistung in Watt.

Für private Verbraucher ist die Leistungsangabe in Watt irreführend! Hersteller sind nicht gesetzlich verpflichtet, die maximal mögliche Nutzleistung eines elektrischen Gerätes in Watt zu nennen! Aufgepasst: Die Hersteller nennen die Leistung in Watt bei ihren Angaben, die ein elektrisches Gerät maximal aus der Steckdose ziehen kann! Achten Sie deshalb bei Neuanschaffungen von elektrischen Geräten darauf, dass der Wirkunsgrad so hoch wie eben möglich ist. Wenn ein Gerät 400 Watt aus der Steckdose zieht aber nur 200 Watt als Nutzleistung zur Verfügung stellt, haben Sie mit 200 Watt die Umgebung geheizt mit hohen nutzlosen Stromkosten. Verlustleistung entsteht zu 95% durch Wärmeentwicklung.

Und? Hat jeder verstanden, was Strom ist und warum Strom fließt? Ich hoffe es. Ansonsten einfach noch mal googlen.


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